Pressemitteilung
Unser Trinkwasser bleibt sicher: Keine PFAS-Grenzwertüberschreitungen im Versorgungsgebiet des Wasserverbands Wendland-Höhbeck
Lüchow, 10. November 2025 – „In unserem Trinkwasser ist PFAS unterhalb der Nachweisgrenze“, betont Geschäftsführer Carsten Riebock. Die Wasserqualität im gesamten Versorgungsgebiet wird regelmäßig und streng durch ein akkreditiertes, unabhängiges Labor überprüft. „Alle aktuellen Analysen zeigen, dass das von uns gelieferte Trinkwasser sämtlichen gesetzlichen Anforderungen erfüllt und uneingeschränkt getrunken werden kann“, so Riebock weiter.
In den vergangenen Tagen wurde über die Ergebnisse einer bundesweiten Stichprobenuntersuchung des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS) im Trinkwasser berichtet. Auch aus dem Versorgungsgebiet des Wasserverbands Wendland-Höhbeck wurde dabei eine Probe untersucht.
Riebock erläutert: „PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine Gruppe von rund 10.000 künstlich hergestellten chemischen Verbindungen, die wegen ihrer Fett-, Wasser- und Schmutzabweisung in vielen Alltagsprodukten vorkommen – zum Beispiel in Pfannenbeschichtungen, Imprägniersprays, Outdoor-Bekleidung, Papierverpackungen oder Feuerlöschschaum. Diese Stoffe sind chemisch sehr stabil und werden in der Umwelt kaum abgebaut – daher nennt man sie auch ‘Ewigkeitschemikalien’.“
Zur Situation in den Samtgemeinden Lüchow und Gartow teilt der Wasserverband mit, dass die vom BUND entnommene Probe im Büro eines Bundestagsabgeordneten in Lüchow genommen wurde – nicht am Wasserwerk oder im öffentlichen Leitungsnetz, sondern an einer privaten Hausinstallation.
Proben, die innerhalb von Gebäuden entnommen werden, sind nicht repräsentativ für die Wasserqualität im öffentlichen Versorgungsnetz. In Hausinstallationen kann es zu Veränderungen der Wasserbeschaffenheit kommen – zum Beispiel, wenn bei Einbau oder Sanierungen von Leitungen und Amateuren Materialien verwendet wurden, die PFAS freisetzen oder die Messergebnisse beeinflussen können. Dies gilt insbesondere dann, wenn diese Materialien nicht für den Kontakt mit Trinkwasser zugelassen sind.
Für die Qualität des Trinkwassers bis zum Hausanschluss ist der Wasserverband verantwortlich; ab dort liegt sie beim jeweiligen Eigentümer oder Betreiber der Installation.
„Wir nehmen die öffentliche Diskussion um PFAS sehr ernst und begrüßen jede Aufmerksamkeit für sauberes Trinkwasser“, erklärt Riebock. „Gleichzeitig ist es uns wichtig, die Fakten klarzustellen: Das Trinkwasser im Versorgungsgebiet des Wasserverbands Wendland-Höhbeck ist nicht belastet und kann sicher und bedenkenlos verwendet werden.“